Mobilität

– Deine Idee für ein smartes Mönchengladbach

Smarter von A nach B. Mobilität der Zukunft. Wie machen wir unsere Stadt für alle Verkehrsteilnehmenden zu einem Aha-Erlebnis? Was müssen öffentliche Verkehrsmittel leisten, damit du kein Auto mehr brauchst? Wie binden wir das Umland an das Stadtleben an? Wie können wir digitale Möglichkeiten dafür nutzen? Denke groß, denke utopisch, denke machbar, denke konkret.

 
Wie bringen wir mithilfe von Digitalisierung ÖPNV zur rechten Zeit zum rechten Ort und machen die Nutzung zu einem positiven Aha-Erlebnis?
 
Wie vereinfachen wir den Umstieg zwischen Verkehrsmitteln und optimieren die Auslastung der verschiedenen Wegenetze?
 
Wie schaffen wir Alternativen zum Auto und sorgen dafür, dass sie gerne genutzt werden?
 
Was müssen wir verändern, damit man jederzeit schnell im Grünen, aber auch schnell in der Stadt oder im Nachbardorf ist?


Hintergrundwissen

Herausforderungen einer besonderen Stadt
Die Stadt Mönchengladbach ist durch eine Struktur mit vielen Ortskernen geprägt, an die kleine und teilweise abgelegene, ländlichere Orte angeschlossen sind. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs ist im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch. Das bringt folgende Herausforderungen mit sich.
 
  • Verkehrsströme verstehen

    Um smarte Mobilitätslösungen zu entwickeln, die echte Probleme nachhaltig lösen, müssen wir die verschiedenen Verkehrsströme und deren Zusammenhänge in Echtzeit verstehen. Dies gilt für das Stadtgebiet und dessen Pendlerströme, aber auch für die bedarfsgerechte Entwicklung der Fahrrad- und Fußgänger*inneninfrastruktur fehlt aktuell eine detaillierte Datenlage.

  • Dominanz des Autos

    Die Dominanz des Autos in ihrer Stadt belastet das Klima und die Lebensqualität der Bevölkerung durch Verkehrslärm in Wohngebieten, schlechtere Luftqualität und eine erhöhte Zahl an Verkehrsunfällen. Auch den LKW-Verkehr gilt es aus diesen Gründen so lang wie möglich auf der Autobahn zu halten.

  • Unzureichende oder unbekannte Alternativen

    Viele Mönchengladbacher*innen sind mit der Alternative des lokalen ÖPNV unzufrieden. Car-Sharing ist bisher kaum verbreitet, und durch eine unzureichende Fahrradinfrastruktur wird auch das Fahrrad nicht als echte Alternative genutzt. Trotz Ausbau oder Neuheit sind Mobilitätsangebote zum Teil nicht bekannt und werden dementsprechend wenig genutzt.

  • Umsteigen – aber wie?

    Der Transfer von einer Art der Fortbewegung zur nächsten ist oft umständlich oder gar unmöglich. Die fehlenden Mobilitätsalternativen sowie die fehlende Vernetzung von Angeboten belasten die Umwelt durch zusätzlich unnötigen motorisierten Verkehr.

  • Anschluss des Umlands

    Ländlichen Gebieten fehlt ein maßgeschneidertes Angebot an Verkehsmitteln. So können die dort lebenden Menschen schlecht am städtischen Geschehen teilhaben, und die Zahl der Pendler, die mit dem Auto fahren, ist hoch.

  • Zugänglichkeit

    Nicht jede*r in Mönchengladbach hat gleichermaßen Zugang zu den vorhandenen Mobilitätsangeboten, vor allem dem ÖPNV. Dies betrifft sowohl die finanziellen Mittel und den sprachlichen Zugang, als auch die Barrierefreiheit von Haltestellen und Umsteigewegen.

 
Vision - Mönchengladbach in Bewegung
Die Smart City Mönchengladbach gestaltet den Verkehr der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger so attraktiv und nachhaltig wie möglich. In der Stadt existiert ein vielgliedriges, nutzerfreundliches, barrierefreies sowie inklusives Mobilitätsangebot.
 
  • Nutzerfreundlich für alle

    Alle Bevölkerungsgruppen sind in das Mobilitätsnetz der Stadt integriert. Unabhängig von sozialen vund ihren individuellen Anforderungen nutzen Bürger*innen gerne die neuen smarten Services des ÖPNVs. Dessen Servicequalität und Attraktivität sind durch die Möglichkeiten der Digitalisierung merklich gestiegen.

  • Weniger Autos in der Stadt

    Die Verteilung des Transportaufkommens verschiebt sich merklich hin zur Nutzung alternativer Verkehrsmittel. Die Stadt wird damit sauberer, ressourcenschonender und umweltverträglicher. Attraktive Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer sowie ein nutzerfreundlicher ÖPNV verankern nachhaltiges Verkehrsverhalten bei den Bürgerinnen und Bürgern.

  • Fließende Anbindung des Umlandes

    Alle Bürger*innen haben Anbindung in die Stadtzentren und ins Umland – egal, ob sie im Zentrum, Rheydt oder in den ländlich gelegenen Ortskernen leben. Pendler, die von außerhalb anreisen, werden durch eine intelligente Anbindung an Umsteigepunkten in das öffentliche Mobilitätsnetz überführt. Nutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und fließende Übergänge werden durchweg über alle Mobilitätsangebote hinweg sichergestellt.

 
Deine Meinung
Rund siebzig Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen deiner Stadtverwaltung und der städtischen Gesellschaften haben unsere Stadtentwicklungsstrategie Eine Stadt. Gemeinsam Mönchengladbach in Bezug zum Thema Smart City gesetzt. Dabei wurden Herausforderungen, Visionen und Ziele abgeleitet. Diese sind unser Koordinaten-System für die Entwicklung von konkreten Ideen. Auch wenn deine Anregungen an dieser Stelle nicht unmittelbar einfließen sind uns deine Anregungen zum Thema Mobilität unserer Smart City MG wichtig! Sie helfen uns das Koordinatensystem zu hinterfragen und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Wir freuen uns auf deine Kommentare.
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